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Evangelische Kirchengemeinde
Sassenberg |

Aus der Stiftung
6 Jahre existiert nun unsere Stiftung. Für manch einen Menschen beginnt da,
wie man so schön sagt, der Ernst des Lebens. In der Tat: Unsere Stiftung
wächst. Zustiftungen machen ein langsames aber stetiges Wachstum mög-
lich. Auf diese Weise können Zinserträge steigen - wenn nicht die Zinssätze
so niedrig wären. Die Stiftung muss ihr Kapital sehr sicher anlegen.
Glücklicherweise gibt es in unserer Gemeinde viele Spender, zum Teil auch
sehr regelmäßige Spender. Sie tragen dazu bei, dass in unserer Kirchen-
gemeinde noch relativ viele Dinge möglich sind. So hat die Stiftung in den
letzten Jahren die Aufarbeitung des Altarraumes, den Innenanstrich der
Kirche, die Orgel, die Fugensanierung der Kirche und auch den Umbau des
alten Gruppenraumes mitfinanziert. Zudem ist durch die Initiative und Beteili-
gung der Stiftung in Höhe von € 2.000 die Finanzierung des Kühlanhängers
für den Lebensmittelpunkt gelungen. Aktuell wirbt der diesjährige Spendenbrief
um Mittel für den KU-3. Diese finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten werden
immer mehr nötig, da die Haupteinnahmequelle der Gemeinde, die Kirchen-
steuer, für uns aufgrund gesunkener Gemeindegliederzahl rückläufig ist.
Der Weinverkauf ist in diesem und letzten Jahr ebenfalls rückläufig gewesen.
Da die Gewinnspanne pro Flasche Weißwein relativ gering ist (€ 1,30), wir jedoch
360 Flaschen mindestens kaufen müssen, haben wir jetzt keinen Weißwein
mehr bestellt. Der Rotwein ist dagegen wieder im Büro vorrätig. Mit einem Flyer
der Stiftung um den Bauch eignet er sich hervorragend zum Genießen und
Verschenken.
Wir haben dieses Jahr eine gute Unterstützung erfahren - herzlichen Dank.
Viele Menschen haben sich wieder beim Allerheiligenmarkt als Mitarbeitende
beteiligt. Das ist eine gute Leistung. Sie hilft unserer intrinsischen Motivation
die Stiftung voranzubringen!
Unsere Stiftung hat eine neue Mitarbeiterin gewonnen. Frau Maria Pererva.
Auf dem Gemeindefest kamen wir miteinander ins Gespräch… Nun arbeiten
Frau Pererva und meine Frau zusammen und leisten so gute Verwaltungs-
arbeit - herzlichen Dank .Dank sei allen Menschen gesagt, die mir ihrem
Können und ihrem Geben die Stiftung unterstützen!
Gemeindeeigene Stiftung wird fünf Jahre alt
Von Pfarrer Michael Prien
Es begann mit einem Besuch im Altenheim: Eine alte Dame bat um den Besuch des Pfarrers. Nun, wenn man schon gerufen wird,
dann geht man auch hin. Der Besuch verlief dann anders als gedacht. Sie schenkte der Gemeinde ihr Vermögen. "Ich möchte
die Kirche vor Ort unterstützen", sagte sie. Das Presbyterium hat sich dann den Vorschlag von Pfarrer Prien zu eigen gemacht:
Wir gründen eine Stiftung. Eine Stiftung ist eine juristische Person mit einem bestimmten Satzungszweck. Unsere Stiftung muss
aus ihren Erträgen heraus die Kirchengemeinde unterstützen - und nur unsere Kirchengemeinde. Selbst bei einer Fusion darf die
Stiftung dann allein die evangelische Gemeinde auf dem Gebiet unserer Kirchengemeinde fördern. Unsere Stiftung bleibt so dem
Anliegen der alten Dame treu.
Inzwischen sind nun 5 Jahre vergangen. Vieles konnte so finanziert bzw. mitfinanziert werden: der Innenanstrich der Kirche,
die neue Orgel, der Kühlanhänger des Lebens-Mittel-Punktes, der Umbau des Anbaus der Kirche, Fugen der Kirche und im
Herbst/Winter 2010 das Dach des Anbaus, der Altarraum und in Bälde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindehauses.
Beigetragen haben dazu Sie, die Sie spenden oder auch zustiften, Stiftungswein, Kaffee, Waffeln und Ähnliches beim
Stiftungsstand kaufen und sich ehrenamtlich für die Stiftung engagieren. So ist der Stiftungsstand während des
Allerheiligenmarktes, des ökumenischen Gemeindefestes und des Weihnachtsmarktes zu einer festen Einrichtung geworden.
Auch der Spendenbrief zu Weihnachten - das zeigen die Mehrfachspender - hat sich fest etabliert. Das ist durch Sie,
durch Menschen unserer Gemeinde möglich geworden - damit Kirche im Dorf bleibt.
Unsere Stiftung ist notwendig: Zum einen fördert sie das ehrenamtliche Engagement. Das Engagement fördert wiederum die
Präsens der Stiftung und der Gemeinde. Zum anderen reicht die Haupteinnahmequelle der Gemeinde, die Kirchensteuer, in
absehbarer Zeit nicht aus, um die Ausgaben zu decken. Die Stiftung wird in naher Zukunft immer mehr zu einer unverzichtbaren
Einnahmequelle für die Gemeinde. Sie bestimmen also durch Ihr Engagement - sei es finanzieller oder auch ehrenamtlicher Art -
erheblich über das Leben unserer Gemeinde mit. Der Apostel Paulus hat so schon eine Sammlung für die Gemeinde in Jerusalem organisiert,
durchgeführt und gesagt: Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
Die Feier zum fünfjährigen Jubiläum wird in die Adventszeit fallen.
"Der gute Hirte"
Stiftung zur Förderung der Evangelischen Kirchengemeinde Sassenberg.
Gründung der Stiftung 2005
"Der Zweck der Stiftung ist die
Förderung der ev. Kirchengemeinde Sassenberg".
Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:
Zuschüsse für die Förderung von Gottesdiensten ( z.B. Ausstattung der Kirche),
Zuschüsse für die kirchengemeindliche Arbeit, insbesondere für die Kinder-,
Jugend- und Familienarbeit Zuschüsse zum Erhalt der kirchlichen Gebäude.
..", so heißt es in der Satzung der 2005 gegründeten Evangelischen Stiftung.
Eine Schenkerin hat die Stiftung ermöglicht.Sie wollte
einen bleibenden Wert schaffen. Wir dürfen darauf aufbauen.
Sie können sich auf zwei Wegen an der Stiftung beteiligen:
Spenden müssen durch den Stiftungsvorstand zeitnah,
das heißt, innerhalb von zwei Jahren, im Sinne des Satzungszweckes
verwendet werden.
Zustiftungen fließen dem Stiftungsvermögen zu.
Die Erträge dürfen inflationsbereinigt ausgegeben werden.
Das Vermögen bleibt erhalten und durch Ihre Zustiftung wächst es.
Zustiftungen werden steuerlich in besonderem Maße begünstigt.
Unsere Gemeinde ist groß und sie wächst. Mit der Gemeindegröße
wachsen die Aufgaben. Zukunftsorientiert dürfen wir neue Wege gehen.
Mit Blick auf zurückgehende Kirchensteuereinnahmen hat das Presbyterium
beschlossen. für die Kirchegemeinde eine
selbstständige Stiftung zu gründen.
Der Name "Der gute Hirte" leitet sich von unserem Kirchenfenster über
dem Altar ab: Es zeigt den guten Hirten.
Jesus Christus spricht:
"Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen. Und die Meinen folgen mir nach."
Und Sie erinnern sich noch an Ihre Konfirmandenzeit :
"Der Herr ist mein Hirte...(Psalm 23).
Ihre Spende
und Ihre Zustiftung schaffen bleibende Werte.
Sie ermöglichen und fördern Gemeindearbeit.
Auch der Name der Zustifterin / des Zustifters bleibt erhalten:
Er wird in das Stiftungsbuch eingetragen.
Lass die Kirche im Dorf
- heißt es im Volksmund. Durch Ihre Spenden und Ihre Zustiftung
tragen Sie dazu bei. Sie helfen uns, eine einladende Gemeinde
im Sinne unseres Herrn zu sein - zur Ehre Gottes -
für die Menschen!
Infos:
Pfarrer Michael Prien
Vorsitzender des Stiftungsvorstandes:
Telefon: 02583-1028
Spendenkonten:
Sparkasse Münsterland Ost Kto 134 86 00 55, BLZ 400 501 50
Volksbank Sassenberg Kto 63 53 56 00 BLZ 412 625 01