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Evangelische Kirchengemeinde
Sassenberg |

Gemeindehaus Sassenberg
Als die Gemeinde Sassenberg sich 1981 von Warendorf
löste und selbstständig wurde, gab es für die
1200 Gemeindeglieder in Sassenberg, Füchtorf
und Greffen als gemeindlichen Treffpunkt nur die
Gnadenkirche an der Schückingstraße sowie einen
dort in Eigenarbeit selbst angebauten, 40 Quadratmeter
großen Gemeinderaum. Die Gemeindegliederzahlen
stiegen, der Ruf nach einem Gemeindehaus wurde von
Jahr zu Jahr stärker.
Das Grundstück
Die ersten Planungen reichen bis in die Jahre 1983/84
zurück. Sie waren schwierig, weil das vorhandene
Kirchengrundstück dafür zu klein und deshalb nicht
geeignet erschien. Gegenüber dem Kirchengrundstück
lag ein unbebautes Grundstück, das für ein
Gemeindehaus gut geeignet, jedoch leider seit
Jahrzehnten nicht zu erwerben war. Mit Hilfe der
Stadt wurde es 1990 möglich, im Umlageverfahren
dieses Grundstück zu kaufen. Jahres des Sparens
folgten. Anlässlich der Visitation der Kirchengemeinde
im Jahr 1999 sagten die Vertreter des Kirchenkreises
Münster finanzielle Mittel in sehr engem Rahmen für
den Bau eines Gemeindehauses zu. Die Planungen begannen.
Sie erstreckten sich auf das gesamte Gelände einschließlich
der Straßenführung. Zusätzliche Parkplätze mussten
geschaffen werden.
Der erste Spatenstich
Im Frühjahr 2000 endlich konnte der erste Spatenstich
getan werden. Nun ging es zügig Schlag auf Schlag.
Die Baufortschritte wurden allgemein mit Interesse
begutachtet und nach Kräften durch handwerkliche
ehrenamtliche Mitarbeit gefördert. Die Spendenbereitschaft
in der Gemeinde wuchs. Auch Sassenberger Firmen und
Banken beteiligten sich mit großzügigen Zuwendungen.
Die letzten Tage im November wurden wegen des nahen
Einweihungstermins gelegentlich hektisch.
Doch schließlich wurde alles wie geplant fertig.
Ein Haus voll Leben
Schnell zeigte sich, wie nötig dieses Haus war: Die
einzelnen Räume waren schnell verteilt.
Im kleinen Raum des Erdgeschosses treffen sich die
Frauengruppen und der Singekreis. Im großen Raum
daneben finden Abendveranstaltungen und am
Nachmittag der Konfirmandenunterricht statt.
Im Obergeschoss tagt das Presbyterium, der Bastelkreis
und die Kinder und Jugendlichen. Ein Raum ist für die
Krabbelgruppen reserviert. Er ist von den Teilnehmern
kindgerecht ausgeschmückt worden und täglich belegt.
Im Gemeindehaus finden u. a. der Osterbasar, der
Mutter-Kind-Markt, Adventsfeiern, auch überregionale
Pfarrkonferenzen statt. Auch Gäste aus dem Ausland
konnte Pfarrer Prien schon begrüßen. Gemeindeglieder,
die ihre Familienfeste nicht daheim feiern können,
steht das Haus gegen eine Aufwandsentschädigung offen.
(genehmigter Auszug aus dem Beitrag
von Susanne Langner - Der gute Hirte,
Ausgabe 3/2005)
