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Evangelische Kirchengemeinde
Sassenberg |
Gemeindekonzeption der Ev. Kirchengemeinde Sassenberg
Vorwort
Im Rahmen des Reformprozesses der Kirche, der entsprechenden
Beschlüsse der Landessynode und der Aufforderung des Super
intendenten ist diese Konzeption entstanden.
Sie berücksichtigt die Einbindung der Gemeinde in den Kirchenkreis
und dessen Konzeption sowie die Einbindung in den Synodalbereich
und seiner Konzeption.
Sie vertraut dem Wirken des Heiligen Geistes und der Mitarbeitenden
der Gemeinde. Sie hofft auf eine durch Gott Tag für Tag werdende
Zukunft - bis hin zur Vollendung im Reich Gottes. Daher kann sie
Gelassenheit für die Gegenwart ausstrahlen, Tradiertes aufnehmen
und offene Türen haben für Zukünftiges.
Denn das Wort Christi hat Raum:
Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden,
ein- und ausgehen und Weide finden. Joh. 10,9
Inhaltsverzeichnis
1. Gemeindliche Wirklichkeit
1.1 Umfeld der Gemeinde
1.2 Die Gemeinde
1.2.1 Ehrenamtliche Mitarbeiter der Gemeinde
1.2.2 Nebenamtliche Mitarbeiter der Gemeinde
1.2.3 Hauptamtliche Mitarbeiter der Gemeinde
1.2.4 Gemeindeglieder
1.2.5 Gottesdienste
1.2.6 Gruppen der Gemeinde
1.2.7 Projekte
1.2.8 Öffentlichkeitsarbeit
1.2.9 Räumliche Nutzung der kirchlichen Gebäude
1.2.10 Kirchliche Bauten
1.2.11 Finanzen, Vermögen
2. Leitbild
3. Zieldimensionen - Glauben leben
4. Handlungsfelder der Gemeinde
Klicken Sie bitte hier und Sie haben die Möglichkeit, das Gemeindekonzept auszudrucken.
1. Gemeindliche Wirklichkeit
1.1 Umfeld der Gemeinde
Die ev. Kirchengemeinde Sassenberg, die östlichste von den 24 Kirchengemeinden
des Ev. Kirchenkreises Münster und idyllisch gelegen in der Parklandschaft des
westfälischen Münsterlandes, ist mit ihren 3.040 Gemeindegliedern in den drei
Orten Sassenberg, Greffen und Füchtorf sowie den Bauernschaften Dackmar, Elve,
Gröblingen, Rippelbaum, Subbern und Twillingen eine seit 28 Jahren selbständige
Gemeinde in der Diaspora. Die nördliche Grenze wird gebildet durch die Landes-
kirche Niedersachsens, die östliche Grenze durch den Kirchenkreis Halle und die
südwestliche durch die Kirchengemeinde Warendorf.
Entstanden ist die Kirchengemeinde infolge des 2. Weltkrieges. Flüchtlinge und
Vertriebene - vor allem aus Schlesien - fanden im Münsterland ein neues Zuhause.
Menschen aus dem Ruhrgebiet entdeckten Sassenberg als Urlaubsgebiet und siedelten
um. Deutschstämmige Menschen aus Kasachstan, Sibirien, Kirgisien und dem Ural
fanden in den neunziger Jahren nach Sassenberg. Höchst unterschiedliche Biographien
allein aufgrund der Geburtsorte lassen sich ausmachen.
Die ev. Kirchengemeinde hat bisher drei römisch-katholische Gemeinden als Nach-
barn. Das Verhältnis zueinander ist bei vielen Älteren bestimmt durch die Vergangen-
heit. In der Gegenwart gibt es im sozialdiakonischen Bereich Annäherungen.
Ökumenische Gottesdienste sind in der Regel Schulgottesdienste.
Die Kirchengemeinde liegt auf dem Gebiet der Städte Harsewinkel und Sassenberg
und damit in den Kreisen Gütersloh und Warendorf. Die Zusammenarbeit, der Austausch
und persönliche Begegnungen lassen die Kirchengemeinde als eine lebendige Größe
im kommunalen Leben erscheinen.
Der in diesem kommunalen Leben erscheinende Bürger ist Wähler der CDU, römisch-
katholisch, Mitglied im Schützenverein oder auch Karnevalsverein, Hausbesitzer und
konservativ. Gewinnt man ihn als Freund, hält die Freundschaft - aber erst einmal muß
es dazu kommen.
Daneben sind in den Orten Strukturen zu beobachten, die mit der gerade beschriebenen
Struktur nichts zu tun haben.
1.2 Die Gemeinde
Zur Gemeinde gehören auf der einen Seite ca. 3.040 Menschen. Auf der anderen Seite haben
ca. 10 % der Gemeindeglieder in irgendeiner Form Kontakt zur Gemeinde - sei es durch den
Besuch des Gottesdienstes oder der Gruppen. D.h.: Die folgende Beschreibung der Gemeinde
bezieht sich allein auf 10 % der Gemeindeglieder. Eigentlich müßten die restlichen 90 % der
Gemeindeglieder vielmehr noch in den Focus genommen werden. Eine Aufgabe, eine Vision….
Die Visitation im Jahr 2008 hat auch gezeigt, dass es mit den bisherigen Mitteln und Mitar-
beitenden Grenzen gibt. Es sind aber auch schon in ganz anderen Zusammenhängen Grenzen
erweitert oder aufgehoben worden. Und da wir ja schon zu der einen Kirche gehören, dürfen
wir unbegrenzt an der Verwirklichung des Reiches Gottes mitarbeiten.
1.2.1 Ehrenamtliche Mitarbeiter der Gemeinde
Zur Zeit beteiligen sich ca. 65 Gemeindeglieder als ehrenamtliche Mitarbeiter. Ihre Anzahl
ist in den letzten Jahren gestiegen. Es fällt auf, dass dabei besonders Projekte profitieren
konnten.
Durch das Engagement der Mitarbeiter sind viele Tätigkeiten möglich geworden.
Weitere Arbeitsmöglichkeiten sind gegeben.
1.2.2 Nebenamtliche Mitarbeiter der Gemeinde
Die Zahl der Mitarbeiter und ihre Arbeitszeit hat sich in den letzten Jahren kaum verändert.
Die zu bewältigende Arbeit ist jedoch umfangreicher geworden.
| Gemeindebüro: | Frau Kreienbaum: 14 Stunden |
| Kirchenmusik: | Frau Pelz: 7 Stunden |
| Frau Lauer: Werkverträge | |
| Herr Wienrich: zur Ehre Gottes | |
| Frau Sydow: zur Ehre Gottes | |
| Küster: | Der Küsterdienst geschieht weitestgehend ehrenamtlich |
| Herr Heep: 5 Stunden für Gartenarbeiten (nebenamtlich) | |
| Frau Reimann: 1 Stunde für einen Gottesdienst im Monat (nebenamtlich) | |
| Reinigungskräfte: | Frau Lücke: 2,5 Stunden (alter Gruppenraum und Nebenräume, Kirche) |
| Frau Maffert: 1,25 Stunden Immanuel-Haus | |
| Frau Strecker: 11,15 Stunden Gemeindehaus |
1.2.3 Hauptamtliche Mitarbeiter der Gemeinde
1 Pfarrer: ca. 60-65 Stunden wöchentlich, 1 ½ Predigtstellen
3 Frauenhilfen, 6 Gruppen kirchlicher Unterricht, ca. 60 Schulgottesdienste pro Jahr,
1 Altenheim, 1 Stiftung, ca. 25 Beerdigungen, ca. 40 Taufen pro Jahr, gelegentlich
Trauungen, Hausbesuche, Kontakte zur Stadt, zu städtischen Kindergärten und Schulen,
Obdachlose, Vorbereitungskreis für Kinder- und Kleinkindergottesdienst, jährlicher
Vorsitz im Presbyterium, Personalführung, Verwaltung, Leitung des Förderkreises,
Mitglied der Gemeindebriefredaktion und des Schulausschusses der Stadt, Gast-
kommentare für die Glocke, Mitarbeiter bei 2 Mutter-Kind-Märkten, Spielzeugmarkt,
Allerheiligenmarkt, Weihnachtsmarkt und Brautmesse, Pflege ökumenischer Kontakte,
Seelsorge, Einkauf für die Gemeinde, Projekte, Öffentlichkeitsarbeit, Besuche ….
1.2.4 Gemeindeglieder
Die Gemeindeglieder waren bisher überwiegend Zugezogene: Schlesier, Pommern,
Preußen, Menschen aus dem Ruhrgebiet, mit dem Fall der Mauer Ostdeutsche und
Russlanddeutsche.
In der Regel werden keine Reichtümer mitgebracht - aber - vor allem bei Schlesiern
und Russlanddeutschen zu beobachten - evangelische Frömmigkeit.
Die Gemeinde hat eine gute Bevölkerungsstruktur. 2008 standen ca. 24 Beerdigungen
39 Taufen gegenüber.
Die Gemeindeglieder gehören überwiegend der unteren Mittelschicht an: viele Angestellte
und Arbeiter, wenige Selbständige und Akademiker.
1.2.5 Gottesdienste
Erwachsenengottesdienste
Gnadenkirche:
Jeden Sonntag und jeden Feiertag, jeder 1. Sonntag im Monat mit Abendmahl (ca. 62 Personen pro Gottesdienst im
Jahresdurchschnitt); Tendenz seit Jahren
steigend.
Immanuel-Haus:
Jeden 1. Sonntag im Monat und jedem Samstag vor dem 3. Sonntag im Monat, sowie zur
Konfirmation, Heiligabend, Weihnachten, Karfreitag, Ostern und Pfingsten, 2 ökumenische
Gottesdienste (ca. 12-15 Personen im Jahresdurchschnitt, Heiligabend und Konfirmation ca.
90 Personen); Tendenz fallend.
Altenheim:
Jeden 1. Dienstag im Monat mit Abendmahl; es besteht die Anfrage nach einem 2. Gottes
dienst (ca. 21 Personen pro Gottesdienst im Jahresdurchschnitt; durch das ehrenamtliche
Engagement von Gemeindegliedern hat der Gottesdienst in den letzten Jahren eine steigende Besucherzahl aufzuweisen.
Kindergottesdienst:
Jeden 4. Sonntag im Monat (ca. 20 Personen ) Heilig-Abend und Ostern gemeinsamer Gottesdienst mit den Kleinkindern:
90 Personen Ostern, ca. 180 Personen Heiligabend); Tendenz gleich bleibend.
Kleinkindergottesdienst:
Jeden 2. Sonntag im Monat (ca. 25 Personen pro Gottesdienst; Heiligabend und Ostern
nicht mitgezählt).
Kasualien:
Taufen:
Stark gestiegene Taufzahlen führten 2006 (fast 60 Taufen) zu der Einführung von Taufgottesdiensten.
Die meisten Taufen finden im Erwachsenengottesdienst statt. Im Kinder- und Kleinkindergottesdienst
wird 1 x pro Jahr getauft. Auffällig ist die Zahl der Erwachsenentaufen, sowie Taufen mit Täuflingen aus
3 Generationen einer Familie.
Trauungen:
Die Zahl der Trauungen ist gering.
Ökumenische Trauungen in Füchtorf und Greffen finden seit Jahren vereinzelt statt.
In Sassenberg ist es bedingt durch den neuen römisch-katholischen Pfarrer wieder zu ökumenischen Trauungen gekommen.
Beerdigungen:
Die Zahl der Beerdigungen ist im Vergleich zu den Taufzahlen gering: ca. 24 Beerdigungen
pro Jahr. Aus Sicht des Pfarrers sind 4 Zeiteinheiten für eine Beerdigung zu berücksichtigen: das Trauergespräch im Haus
der Familie, die Beerdigung, das Kaffeetrinken (nacherfolgter Einladung), die Zeit der Vorbereitung für eine Beerdigung.
Einschulungsgottesdienste:
Die ersten 2 Tage nach dem Ende der Sommerferien werden von den Einschulungsgottesdiensten der 4 Grundschulen, sowie der Haupt-
und Realschule bestimmt. Diese Gottesdienste weisen stark gestiegene Teilnehmerzahlen auf. Sie werden von den Eltern und
teilweise von den Verwandten so wichtig genommen, dass sie von manchen Theologen als Kasualie angesehen werden.
Schulgottesdienste:
| Grundschule Johannes: | 2 Gottesdienste pro Monat: 3. Klasse |
| 2 Gottesdienste pro Monat: 4. Klasse | |
| Grundschule Greffen: | 1 Gottesdienst pro Monat: 3 .+ 4. Klasse |
| Grundschule Füchtorf: | 1 Gottesdienst pro Monat: 3. + 4. Klasse |
| Nikolaus Grundschule: | Entlass- und Einschulungsgottesdienst |
| Hauptschule: | Entlass- und Einschulungsgottesdienst, ansonsten 2 Gottesdienste pro Jahr |
| Realschule: | Entlass- und Einschulungsgottesdienst, ansonsten 2 Gottesdienste pro Jahr |
| 2008 wurden insgesamt 60 Schulgottesdienste gefeiert. |
Familiengottesdienste:
Familiengottesdienste werden nur vereinzelt gefeiert: Am letzen Sonntag der Sommerferien,
anlässlich der bevorstehenden Einschulung, Ostern, Erntedank, Heiligabend. Es ist auf
grund der Anfrage von Klein- und Kindergottesdienstmitarbeiterinnen beabsichtigt, die
Zahl der Familiengottesdienste zu erhöhen.
Ökumenische Gottesdienste:
In Füchtorf werden 2 Gottesdienste für Erwachsene mit der römisch-katholischen Gemeinde gefeiert. Ökumenische Schulgottesdienste
finden zur Einschulung und Entlassung statt.
Kindergartengottesdienste:
Die städtischen Kindergärten Pusteblume und Zauberland haben Kontakt zur evangelischen
Gemeinde: Jährlich finden ca.3 Gottesdienste statt.
Einweihung, Richtfeste:
Alle neuen Gebäude der Stadt Sassenberg werden durch eine ökumenische Andacht
eingeweiht. Vorher hat es natürlich ein Richtfest mit Andacht gegeben.
Feuerwehrwagen werden ebenfalls "gesegnet". Haussegnungen von Häusern evangelischer
Christen sind dagegen selten.
1.2.6 Gruppen der Gemeinde
1.2.7 Projekte
Regelmäßig werden durch unsere Gemeinde folgende Projekte veranstaltet:
Osterbasar, 2 Mutter-Kind-Märkte, 1 Spielzeugmarkt, Allerheiligenmarkt, Weihnachts-
markt, ökumen. Pfarrfest Füchtorf, 2 Diakoniesammlungen, Brautmesse, Running Dinner.
Alle Projekte erfreuen sich eines regen Zuspruchs - sowohl hinsichtlich der Besucherzahlen,
als auch des Umsatzes und der Zahl der Mitarbeitenden. Manche Anschaffung konnte allein
durch die Märkte getätigt werden. Viele Gespräche konnten durch die "niedrig-schwelligen"
Angebote stattfinden. Präsenz wird so in der Öffentlichkeit gezeigt.
1.2.8 Öffentlichkeitsarbeit
Von den Veranstaltungen der Gemeinde wird regelmäßig in den Tageszeitungen berichtet.
Zudem darf der Pfarrer der Kirchengemeinde mehrere Gastkommentare für die Zeitung
"Die Glocke" schreiben. Seit zwei Jahren besteht ein Internetauftritt. Seit mehreren Jahren
verfügt die Gemeinde über einen inzwischen guten Gemeindebrief.
1.2.9 Räumliche Nutzung der kirchlichen Gebäude
Besondere Veranstaltungen: z.B.Einführung/Verabschiedung von Mitarbeitern, Gemeindeadventsfeier, Neujahrsempfang, Märkte
| Außergemeindliche Veranstaltungen: | weight watchers: 1 x pro Woche |
| Podo-Orthesiologie: 9 Wochenenden 2007 | |
| Private Feiern: 2 x pro Jahr | |
| Musikgarten: 2 x pro Woche | |
| Alter Gruppenraum: | 2 Krabbelgruppen pro Woche, seit 2008 1/3-Fläche als Büro |
| Immanuel-Haus: | 2 Gottesdienste pro Monat |
| 4 Unterrichtsstunden pro Monat | |
| 1 Frauenhilfe pro Monat | |
| ca. 10 x Mütterclub pro Jahr | |
| alle 3 Jahre Gemeindeadventsfeier | |
| wöchentlich 1 x Ausgabe der Lebensmittel des Lebensmittelpunktes | |
| Grundschule Greffen: | 4 Unterrichtsstunden pro Monat |
| Privathaus Nimz: | 1 Frauenhilfsstunde pro Monat |
1.2.10 Bausubstanz, baulicher Zustand
Kirche: Baujahr 1952
Fußboden weist starke Gebrauchsspuren auf. Fenster bestehen aus Einfachverglasungen.
Der Betonstein im Bereich der Fenster weist Risse auf.
Ein Handlungsbedarf besteht z. Zt. nicht.
Pfarrhaus: Baujahr 1953
Die Heizungsanlage für Kirche und Pfarrhaus ist 2007 erneuert worden.
Der allgemeine Zustand ist zufrieden stellend.
Alter Gruppenraum: Baujahr 1960/87
Im Jahr 2008 wurde der Gruppenraum modernisiert und geteilt: 1/3 Gemeindebüro und
2/3 Gruppenraum. Das Dach ist ein altes Eternitdach
Gemeindehaus: Baujahr 2000
Keine nennenswerten Mängel
Immanuel-Haus: Baujahr 1991
Außenfassade (Holzteile) ist 2006 gestrichen worden.
Die Heizung ist von 1991. Es sind ansonsten keine größeren Reparaturen absehbar.
1.2.11 Finanzen/Vermögen
Bisher konnte der Haushalt gut verabschiedet werden. Es sind kleine Rücklagen vorhanden.
2. Leitbild
Nach biblischem Auftrag und als Teil der einen Kirche Jesu Christi dürfen wir, Glieder der
Gemeinde, unter Berücksichtigung der Bekenntnisschriften unserer Kirche, das Evangelium
als gute Nachricht den Menschen in und außerhalb unserer Gemeinde in aktueller, personen-
oder gruppenbezogener und somit in vielfältiger Weise nahe bringen.
Durch eine zahlreiche Mitarbeiterschaft, Förderung von ehren- und nebenamtlicher Tätigkeit
ist die Gemeinde als für den Menschen offene und auch auf ihn zugehende Gemeinschaft im
Sinne unseres Herrn und durch viele Zugangs- und Einstiegsmöglichkeiten in den Orten präsent. Menschen sollen im Glauben
bestärkt werden. Menschen in aller Stärke und Schwäche sollen sich von Gott getragen, getröstet, gefördert und bis in alle
Ewigkeit bewahrt wissen.
Gemeinde darf so ein Ort sein, an dem eine Ahnung vom Reich Gottes und seiner Vollendung deutlich werden kann. Zugleich ist
die Gemeinde immer eingebunden in ihrem
Umfeld und den aus diesem Umfeld wirkenden Kräften auf die Gemeinde.
Daraus lassen sich folgende Zieldimensionen ableiten:
3. Zieldimensionen - Glauben leben
Wir feiern Gottesdienste, in denen das Evangelium verkündet wird, die Sakramente recht verwaltet werden, Menschen beten,
singen, Gott loben und durch den Heiligen Geist Trost, Orientierung, Hilfe und Impulse für das Leben im Gottesdienst des
Alltags bekommen.
Dabei sind wir traditionellen Inhalten und Formen verbunden und aufgeschlossen für
Veränderungen. Das Evangelium kann in unterschiedlicher
Weise und orientiert
an den Menschen verkündet werden. Wir sind für den Menschen in allen Lebensphasen
und Lebenssituationen gegenüber
aufgeschlossen. Kasualien, seelsorgerliche Gespräche,
Besuche, die Begegnung auf der Straße gestalten Nähe und zumindest punktuell
gemeinsames Leben. Gelebter Glaube ist lebensbestimmend.
Die Gnadenkirche, das Immanuel-Haus, das Gemeindehaus und das Pfarrhaus sowie
Kirchplatz und Pfarrgarten sind Orte der Begegnung,
des Miteinanders, des Arbeitens
und Feierns. Christliche Gemeinschaft kann erfahren werden und die Ahnung entstehen:
Hier ist gut sein. Gott ist nahe.
Wir sind Teil der einen Kirche und Jesu Willen zur einen Kirche verpflichtet.
- Menschen gewinnen
In der Nachfolge Christi laden wir Menschen ein, gehen auf sie zu und lassen uns dabei auf sie ein. Wir versuchen sie in ihrer Lebenssituation zu verstehen und ihnen Trost, Hilfe, Kraft und Orientierung durch das Evangelium und unser Miteinander zu geben. Junge Familien, die vielfach über wenig religiöse Sozialisation verfügen, werden gezielt angesprochen. Wir nehmen einander Anteil und geben einander Raum in der Gemeinde. Das Evangelium ist eine die Menschen verbindende Kraft.
- Miteinander stärken
Die Glieder der Gemeinde, vor allem die aktiv Tätigen und die durch das Gebet Unter
stützenden, geben der Gemeinde ihr individuelles Gesicht. Ihre Gaben und Fähigkeiten, ihr
Glauben und ihr Engagement darf gestärkt werden - durch den Heiligen Geist, das Mitein-
ander und auch die Förderung des Einzelnen. Das auf diese Weise entstehende Vertrautsein
lässt gegenseitig Anteilnehmen an allen Lebensbezügen zu.
So kann Gemeinde in den Alltag des Menschen wirken.
- Verantwortung übernehmen
Als Gemeinde leben wir in der Welt. So dürfen wir uns für das Wohl von Leib und Seele
der Menschen um uns und in der Ferne und auch der Schöpfung einsetzen. Wir stehen daher
mit den gesellschaftlichen Kräften vor Ort in Beziehung und nutzen darüber hinausgehende
Anknüpfungspunkte. Der einzelne Mensch kann durch die Gemeinde vielfältige Hilfe er-
fahren - sei es durch Seelsorge, durch übergemeindliche Beratung oder durch die soziale
und diakonische Arbeit der Gemeinde.
In der Öffentlichkeit fomulieren wir christliche Positionen durch Gastkommentare in der
Zeitung, durch den Gemeindebrief und das Internet sowie durch die Mitarbeit bei öffent-
lichen Veranstaltungen und im persönlichen Gespräch.
4. Handlungsfelder der Gemeinde
- Gottesdienst und Kirchenmusik
Im Zentrum des Gemeindelebens steht der Gottesdienst. Im Vertrauen auf das Wirken des
Heiligen Geistes wird das Evangelium unseres Herrn in vielfältiger Weise verkündet. Ein
umfassendes Gottesdienstangebot geht auf die verschiedensten Anlässe und Menschen ein.
Der Gottesdienst ist eine Einladung an die Menschen, ein Zuspruch des Wortes Gottes und
zugleich ein aus dem Evangelium und aus Überzeugung entstehender Anspruch für den
Gottesdienst im Alltag.
Durch den Gottesdienst soll der Mensch ganzheitlich angesprochen werden. Entsprechende,
vielfältige Musik, Medieneinsatz, Essen und Trinken (Kirchenkaffee), Bastelaktionen,
Anspiele und Ähnliches sowie Sakramente erreichen den Menschen mit allen Sinnen.
Zum gottesdienstlichen Leben gehört die ehrenamtliche Einbeziehung von Gemeinde-
gliedern - sei es als Lektor, Klingelbeutel- und Kollektensammler, Abendmahlshelfer,
Küsterdienst am Sonntag, Musizierende, Spielende, Bastelnde sowie Vorbereitende
(Altarblumen).
Der Gottesdienst wird als Erwachsenen-, Familien-, Kinder-, Kleinkinder-, Schul-, und
Taufgottesdienst gefeiert. Zudem werden Trauungen gefeiert und Gottesdienste anlässlich
von Bestattungen. Der Ort des Gottesdienstes ist in der Regel die Kirche, das Altenheim
und das Immanuel-Haus.
Das Hausabendmahl wird auf Wunsch gefeiert. Passionsandachten, Andachten in der
Frauenhilfe sowie Andachten anlässlich einer Aufnahme in die EKvW werden ebenso
gefeiert. Einweihungen von Gebäuden und Feuerwehrwagen finden statt.
Die vielfältigen Gottesdienste werden neben der hauptamtlichen Kraft durch gemeinde-
eigene Kräfte begleitet. Erste Passions- und Adventsmusiken können sich zu einer guten
Tradition entwickeln.
- Öffentliche Verantwortung
Unsere Gemeinde ist durch den Gemeindebrief, durch das Internet sowie durch Zeitungs-
artikel und Plakate in Schaukästen präsent. Es werden Gastkommentare für die Zeitung
sowie Artikel für einen Gemeindebrief einer Nachbargemeinde geschrieben.
Zahlreiche Kontakte zu den Städten der Nachbargemeinden und auch Vereinen gehören zur
Öffentlichkeitsarbeit. Zudem wird auf das Mitarbeiten und Mitfeiern bei größeren Veran-
staltungen im Leben der Stadt geachtet.
- Seelsorge und Beratung
Seelsorge durch Kasualien, durch Gespräche aus aktuellem Anlass sowie am Kranken- und
Sterbebett gehört zu den primären Aufgaben einer Kirchengemeinde. Beratung, Vermittlung
von Kontakten zu Beratungsstellen, Hausbesuche sind ein Angebot der Gemeinde.
Der Kirchenkaffe nach dem Gottesdienst ist eine gute Möglichkeit für eine erste Kontakt-
aufnahme, für einen kleinen Plausch oder für die Frage, die schon immer mal gestellt
werden sollte.
Anzustreben ist der Aufbau einer ökumen. Hospizgruppe.
- Bildung und Erziehung - Krabbelgruppen
Der christliche Glaube, auch verstanden als Lebensmöglichkeit im Alltag, darf durch die Gemeinde gestaltet werden. Dazu gehört die Vermittlung von Glaubensinhalten - sei es durch den kirchlichen Unterricht, Kontakt- und Bibelstunden oder auch Gesprächsabende. Menschen aller Altersstufen werden angesprochen - von den Krabbelgruppen bis zu den Menschen im Seniorenheim.
- Diakonie und gesellschaftliche Verantwortung
Diakonie geschieht vor Ort. Als Landgemeinde besteht nur sehr begrenzt die Möglichkeit
die Diakonie als Werk zu sehen, sondern vielmehr als Ausdruck gelebten Glaubens der
Christen vor Ort.
Auf bedürftige Menschen darf in unterschiedlichster Form eingegangen werden. Dazu kann
die Gemeinde auch Position im öffentlichen Leben beziehen. Die Diakonie leitet sich aus
der Nächstenliebe ab.
In ökumenischer Weise wird als gemeinsames Projekt der Stadt Sassenberg, der Kolpings-
familie, der rk. Kirchengemeinden St. Johannes Ev. und St. Mariä Himmelfahrt und der ev.
Kirchengemeinde Sassenberg der Lebensmittelpunkt (Tafel) getragen.
Aus diesem Bereich sozialen und christlichen Handelns können sich weitere Projekte
entwickeln, z.B. Kochkurse mit Grundnahrungsmitteln.
- Mission und Ökumene
Die ev. Kirchengemeinde nimmt die benachbarten Gemeinden als 3 römisch-kath. Kirchen-
gemeinden, die Baptistengemeinde sowie im geringen Umfang Religionsgemeinschaften
Religionsgemeinschaften wahr.
Sie pflegt Kontakte, sie lädt ein und freut sich über gemeinsame Veranstaltungen und
gemeinsames Beten. Die ev. Kirchengemeinde verhält sich als eine einladende Gemeinde.
Beziehungen über Sassenberg hinaus werden mit einem Kirchenkreis im Kongo gepflegt.
Gruppen und Kreise sind offen für alle Menschen mit und ohne Bekenntnis.
- Leitung und Verwaltung
Die Gemeinde wird durch das Presbyterium geleitet. Das Presbyterium wird nach Mög-
lichkeit aus Gliedern der 3 Orte gebildet. Der Gemeindebeirat berät in relevanten Ange-
legenheiten, plant Aktionen und verbindet Gruppen miteinander.
Die Verwaltung erfolgt durch den Pfarrer, die pfarramtliche Hilfskraft sowie durch das
Kreiskirchenamt. Die Verwaltung ist ein Dienst für die Gemeinde.
- Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit mit dem Kreis- und Landeskirchenamt ist durch zahlreiche Gesetze,
Beschlusslagen der Synode sowie durch Verordnungen ausreichend geregelt.
Die Zusammenarbeit mit den Ev. Kirchengemeinden Warendorf und Telgte wird durch das
Synodalbereichskonzept beschrieben.
Die Zusammenarbeit mit den Städten Sassenberg und Harsewinkel sowie den römisch-kath.
Kirchengemeinden Füchtorf, Harsewinkel und Sassenberg, der Baptistengemeinde und den
Vereinen ist bestimmt durch zahlreiche Gespräche und regelmäßig wiederkehrende
Veranstaltungen.
Innerhalb der Kirchengemeinde erfolgt die Zusammenarbeit in gegenseitiger Wertschätzung
und Achtung. Im Bewusstsein im Sinne unseres Herrn handeln zu dürfen, finden Ab
sprachen statt, werden Informationen ausgetauscht und gemeinsam Aufgaben bewältigt.
Die zu leitenden Mitarbeitergespräche werden absolviert.
- Dienstgemeinschaft Kirche
Christen sind durch die Taufe zur Mitarbeit am Reich Gottes und damit auch in der Gemein-
de berufen. Entsprechend ihren Gaben dürfen sie sich einsetzen.
Vielfältige Aufgaben lassen Mitarbeitende nach immer weiteren Mitarbeitenden suchen.
Bedingt durch die Knappheit der Finanzmittel zum Einen, bedingt aber auch durch den Ruf
Christi zur Mitarbeit geschieht vielfach der Dienst allein zum Wohl der Menschen und zur
Ehre Gottes.
Dennoch gibt es Berufe in der Gemeinde. Hauptamtliche, teilzeitbeschäftigte und ehrenamt-
liche Kräfte bilden eine Dienstgemeinschaft.
- Hauptamtliche Kraft
Die Kirchengemeinde verfügt über eine hauptamtliche Stelle, nämlich die des Pfarrers. Da die Kirchengemeinde zahlreiche Gottesdienste feiert, werden Pfr.i.R. und Laienprediger für Urlaubsvertretungen angesprochen. Die Kirchengemeinde ist offen für weitere Unter- stützung durch den Kirchenkreis oder durch einen Menschen der Gemeinde, der sich zum Laienprediger berufen fühlt.
- Teilzeitkräfte der Gemeinde
Menschen, die in einer Gemeinde als Teilzeitkraft beschäftigt sind, dürfen mit ihrer Arbeit
ihren Glauben verbinden. Die Gemeinde schätzt die Fachlichkeit des Dienstes, seine Zuver-
lässigkeit und hohe Qualität. Sie fördert daher Maßnahmen zur Weiterbildung. Bisherige
Stellen können nach Möglichkeit erhalten bleiben, freiwerdende Stellen werden jedoch
nicht automatisch wiederbesetzt. Falls erforderlich werden Stellen sozialverträglich ab-
gebaut.
Die Kirchengemeinde schätzt es, wenn teilzeitbeschäftigte Kräfte sich auch ehrenamtlich engagieren
und den Gottesdienst besuchen.
Die Identifikation mit der Stelle und der Gemeinde wird durch eine recht freie Arbeits
platzgestaltung und Tätigkeit gefördert, sowie durch Eigenverantwortung.
- Ehrenamtlich Mitarbeitende
Ehrenamtlich Mitarbeitende im Sinne unseres Herrn werden hoch geschätzt. Ihre Mitarbeit
fördert das Gemeindeleben und macht es in vielen Fällen erst möglich.
Zahlreiche Aufgaben sind ohne sie nicht vorstellbar. Daher dürfen immer Ehrenamtliche
gewonnen werden. Sie sollen an der Leitung im Rahmen ihrer Tätigkeit beteiligt werden.
Fortbildungsmöglichkeiten werden angeboten. Informationen werden weitergegeben.
Ausreichende Finanzmittel zur Förderung ihrer Tätigkeiten sollen zur Verfügung stehen.
Ehrenamtlich Mitarbeitende - durch den Hl. Geist begleitet - ermöglichen ein blühendes
Gemeindeleben.
- Das Geld der Gemeinde
Zum Evangelium unseres Herrn gehören Äußerungen zum Geld (z.B. der reiche Jüngling,
das Gleichnis von dem anvertrauten Zentner Mt. 25). Demnach darf die Gemeinde nicht ihr
Herz an ihr Geld hängen, dennoch ist es ihr anvertraut und sie darf es möglichst ertragreich
einsetzen. Es ist immer wieder die Frage zu stellen, inwieweit das Geld der Verkündigung
des Evangeliums dient.
Haupteinnahmequelle für das Geld der Gemeinde ist die über die landes- und kreiskirch
liche Ebene kommende Kirchensteuer. Nach Abzug durch die Landeskirche und den
Kirchenkreis verbleiben der Gemeinde ca. 35 % der Kirchensteuer.
Die Kirchensteuer wird grundsätzlich bejaht. Sie wird allein von Gemeindegliedern mit
einem entsprechenden Verdienst erhoben. Ihre Einzugsweise bewahrt die Kirchengemeinde
vor Abhängigkeiten.
Bedingt durch die Altersdemographie, die Rezession vergangener Jahre und einem zu er-
wartenden Kirchensteuerrückgang in den nächsten Jahren, darf sich die Kirchengemeinde
um weitere Einnahmequellen bemühen - denn es kann nicht mehr ausgegeben als einge
nommen werden. Von daher sind folgende Punkte zu achten:
• Die noch vorhandenen Rücklagen werden als Einnahmequelle für Zinsen gesehen.
• Der Förderkreis der Gemeinde benötigt die Unterstützung der Gemeinde.
Von daher dürfen Mitglieder geworben werden.
• Die Stiftung der Gemeinde wirbt um Spender und Zustifter und versucht durch Präsenz
in der Öffentlichkeit Fundraising zu
betreiben - und das bedeutet: Beziehungspflege - Zeit von Menschen für Menschen.
Die selbstständige Stiftung "Der gute Hirte" fördert durch Projekte und finanzielle Mittel
die Kirchengemeinde. Sie versucht durch aktive Beziehungspflege Menschen für die Gemeinde und für die Unterstützung der
Gemeinde zu überzeugen. Sie nimmt dazu die Gaben der Menschen auf und versucht unter deren Einsatz und das Einsetzen der
finanziellen Erträge die Gemeinde zum Wohl der Menschen und zur Ehre Gottes zu fördern.
Sie bedient sich dabei entsprechender Kenntnisse und ist in der Öffentlichkeit präsent.
Es besteht die Hoffnung, durch ein stetiges Wachstum oder auch durch Zustiftungen
die Selbstständigkeit und die Lebendigkeit der Kirchengemeinde zu fördern.
Sie bedient sich dabei entsprechender Kenntnisse und ist in der Öffentlichkeit präsent.
Es besteht die Hoffnung, durch ein stetiges Wachstum oder auch durch Zustiftungen
die Selbstständigkeit und die Lebendigkeit der Kirchengemeinde zu fördern.
• Der Gemeinde stehen keine Pacht- oder Mieteinnahmen durch Immobilien oder
Grundstücke zur Verfügung.
• Die Gemeinde orientiert sich am Apostel Paulus: Nach den Korintherbriefen
ließ er Geld durch Ehrenamtliche als eine Kollekte
für Jerusalem sammeln. Je mehr der Pfarrer der Gemeinde es mit der Geldvermehrung
und der sich daraus anschließenden
Verwaltung zu tun hat, desto geringer ist seine Zeit für die Gemeindeglieder.
• Spender und Zustifter erfahren Anerkennung.
• Kirchensteuermittel und Spenden sind eine Gabe. Daher werden sie wirtschaftlich
und gemäß des Auftrags der Kirche Jesu
Christi eingesetzt.
Für eingesetztes Geld ist eine entsprechende Leistung zu erwarten.
Die Gemeinde darf sich gebefreudig gegenüber Bedürftigen
und hinsichtlich der Gebäude und Projekte weitsichtig verhalten.
- Unsere Gebäude
Die Gebäude der Gemeinde dienen der Verkündigung und der Begegnung. Gemeinde
braucht Raum - um christlichen Glauben zu leben. Das Raumprogramm berücksichtigt
Entwicklungen der Gemeindearbeit. Die Nutzung der Gebäude wird mit dem Ziel eines
optimalen Gebäudemanagements reflektiert.
Unsere Gebäude sind sichtbare Zeichen für die ev. Kirche. Sie dürfen - auf dem Stand
des üblichen Wohnumfeldes - einladend wirken. Entsprechende bauliche Maßnahmen
sind zu ergreifen. Viele Leistungen zum Erhalt und zur Pflege werden ehrenamtlich
geleistet.
Gebäude können durch außergemeindliche Gruppen genutzt werden. Die Gemeindearbeit
sollte nicht eingeschränkt werden.
Der Bestand der Gebäude richtet sich nach den zur Verfügung stehenden Mitteln und nach
der Nutzung.